Prof. Dr. Eva Susanne Dietrich, Institut für evidenzbasierte Positionierung im Gesundheitswesen, Bonn
Die Ressourcen im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit sind ungleich verteilt. Während in der Pädiatrie, der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Kinder- und Jugendpsychotherapie Kapazitäten für Diagnostik, Versorgung und kontinuierliche Begleitung fehlen, ist außerhalb der medizinischen Regelversorgung ein breites System aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, kommunaler Prävention, Krankenkassenprogrammen und Präventionsprogrammen freier Träger entstanden. Entscheidend ist jedoch nicht die Zahl der Angebote, sondern ob sie die Kinder und Jugendlichen erreichen und relevante Verbesserungen bewirken. Der Beitrag beschreibt im ersten Teil die heterogenen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, ihre gesundheitliche Situation sowie ihr gesundheitsrelevantes Verhalten, ihre subjektiven Handlungsmotive und die tieferliegenden strukturellen Determinanten. Im zweiten Teil wird die Evidenzbasis unterschiedlicher Maßnahmen kritisch geprüft und ihr Nutzen mit Blick auf Gesundheit, Lebensqualität, Teilhabe sowie die langfristige soziale und gesundheitliche Entwicklung bewertet.
1. Einleitung
In Deutschland leben rund 14 Millionen Kinder und Jugendliche [1]. Die medizinische und psychotherapeutische Regelversorgung dieser Altersgruppe steht unter erheblichem Versorgungsdruck: 5 205 vertragsärztlich zugelassene Pädiaterinnen und Pädiater (~1 pro 2 690 Kinder und Jugendliche), 907 Ärztinnen und Ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (~1 pro 15 400), 7 108 nichtärztliche Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten (~1 pro 1 970) sowie im stationären Bereich 7 130 Ärztinnen und Ärzte der Kinder- und Jugendmedizin (~1 pro 1 960) und 1 304 Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (~1 pro 10 700) versorgen eine große und heterogene Zielgruppe [2, 3].
Dieser medizinischen und psychotherapeutischen Regelversorgung steht ein stattlicher Unterstützungsapparat gegenüber, der überwiegend außerhalb des SGB V organisiert ist. Allein in der Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII waren 2024 rund 32 700 öffentliche und freie Träger mit 346.400 Beschäftigten tätig – ohne Kindertagesbetreuung [4].
Daneben besteht die Eingliederungshilfe nach dem SGB IX mit einer breiten Landschaft öffentlicher und freier Träger, Frühförderstellen, ambulanter und stationärer Dienste sowie Assistenzangeboten, die im Jahr 2024 von rund 324 570 Kindern und Jugendlichen in Anspruch genommen wurden [5].
Rechtskreisübergreifend angesiedelt ist die Schulbegleitung, die seit Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 stark ausgebaut wurde und Zuwächse von teils über 200 Prozent binnen zehn Jahren verzeichnen konnte [6–11].
Jenseits der sozialrechtlichen Hilfen besteht ein weiteres, kaum überschaubares Feld gesundheits-, entwicklungs- und teilhabebezogener Aktivitäten. Dazu gehören Frühe Hilfen – niedrigschwellige Angebote für Schwangere und Familien mit kleinen Kindern, kommunale Gesundheitsförderung, Präventionsprogramme der Krankenkassen, Schulgesundheitsfachkräfte, Sportvereine und Projekte freier oder zivilgesellschaftlicher Träger. Schulen übernehmen dabei eine wichtige Funktion. Rund 863 300 Lehrkräfte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen – davon etwa 40 Prozent in Teilzeit - vermitteln nicht nur Bildung, sondern sind zugleich in zahlreiche Aufgaben der Prävention, Gesundheitsförderung, Inklusion, Früherkennung und sozialen Unterstützung eingebunden [12–16].
Getan wird somit sehr viel. Die entscheidende Frage ist, ob es wirkt. Diese Frage kann nicht allein über Ausgaben, Personalstellen, Programmzahlen oder Teilnahmequoten beantwortet werden. Viele Aktivitäten sind noch keine Wirkung. Viele Surrogate sind noch keine relevanten Endpunkte. Und viele gut gemeinte Maßnahmen scheitern auf dem Weg von der Intervention zum Effekt.
Im Folgenden werden deshalb drei Fragen untersucht: Wie ist die gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen? Welche Ursachen stehen hinter den beobachteten Problemen? Und welche Maßnahmen zeigen tatsächlich relevante Effekte?
2. Über wen reden wir?
Kinder und Jugendliche sind keine homogene Zielgruppe. Die Kinder- und Jugendhilfe beschreibt Deutschland als vielfältig in Bezug auf Lebenslagen, ethnische und kulturelle Hintergründe, materielle Situation, Religion und Bildung [17]. Hinzu kommt eine gesellschaftliche Gegenwart, die von Heterogenität, Konflikten und konkurrierenden Deutungsrahmen geprägt ist. In der Folge treffen Gesundheitsbotschaften auf sehr unterschiedliche Alltagswelten, Normen und Vorstellungen davon, was erstrebenswert, machbar oder relevant ist.
Diese Unterschiede verlaufen nicht nur entlang von Einkommen und Bildungsabschluss. Das SINUS-Lebensweltenmodell zeigt, dass sich Jugendliche auch in Routinen, Prioritäten, Vorbildern, Mediennutzung und Zukunftsvorstellungen deutlich unterscheiden [18].

SINUS-Lebensweltenmodell u18 (mit Stichprobenanteilen 2025)
Einige Milieus sind stärker pflicht- und sicherheitsorientiert, andere leistungs- und anpassungsorientiert, wieder andere eher gegenwartsbezogen, szeneorientiert oder durch digitale Vorbilder geprägt [19, 20].
Hinzu kommt eine starke Heterogenität nach sozialer Lage, Herkunft, Migrationsgeschichte und Familiensprache. Der Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund lag 2023 bei rund 42,5 Prozent [21]. Hinter dem bundesweiten Wert stehen sehr unterschiedliche regionale Realitäten. In Bremen hatten 2020 fast zwei Drittel der unter Sechsjährigen einen Migrationshintergrund; in Hessen und Berlin stellten sie in dieser Altersgruppe ebenfalls die Mehrheit. In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern lagen die Anteile dagegen bei 15,2 beziehungsweise 15,9 Prozent [22].
Bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund spricht knapp die Hälfte zuhause vorwiegend Deutsch. Weitere häufige Haushaltssprachen sind Türkisch mit acht Prozent, Russisch mit sieben Prozent und Arabisch mit sechs Prozent [23]. Familiensprache und Bildungsniveau der Eltern erklären zuwanderungsbezogene Disparitäten in der Lesekompetenz [24]. Verständnishürden betreffen jedoch auch monolingual deutschsprachige Kinder aus benachteiligten Milieus [25].
3. Gesundheitliche Situation
Gegenüber den 1970er Jahren haben sich viele klassische Public-Health-Probleme deutlich verbessert. 1970 lag die Säuglingssterblichkeit in Westdeutschland bei 23,4 je 1 000 Lebendgeborene. Heute ist sie um rund 86 Prozent niedriger. 1979 rauchten 30,2 Prozent der 12- bis 17-Jährigen, 2023 waren es 6,8 Prozent. Und die Kariesprävalenz bei 12-Jährigen konnte seit den 1970er Jahren ebenfalls um mehr als 80 Prozent gesenkt werden [26–30]. Fortschritt ist also möglich.
Gleichzeitig hat sich die Problemlandschaft verändert. Heute dominieren psychische Auffälligkeiten, Verhaltensprobleme, problematische Mediennutzung, Bewegungsmangel, Übergewicht, sonderpädagogischer Förderbedarf und komplexe psychosoziale Problemlagen. Im Jahr 2024 wurden bei den 10- bis 19-Jährigen rund 116 300 stationäre Behandlungen aufgrund psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen verzeichnet [31]. Im selben Jahr wiesen laut der COPSY-Längsschnittstudie (COrona und PSYche-Studie) 13 Prozent (rund 1,7 Millionen) der Kinder und Jugendlichen depressive Symptome auf [32]. Eine DAK-Analyse ermittelte für Angststörungen im Jahr 2024 eine Prävalenz von 2,2 Prozent, was rund 230 000 Betroffenen auf Bundesebene entspricht [33]. Die Lebenszeitprävalenz von nichtsuizidalem selbstverletzendem Verhalten („Ritzen“) liegt bei 25 bis 35 Prozent. Regelmäßig betroffen sind etwa drei bis sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen [34, 35].
Essstörungen zählen ebenfalls zu den häufigen chronischen Erkrankungen im Jugendalter und betreffen häufiger Mädchen als Jungen. Im Jahr 2023 wurden bei Mädchen rund 6 000 stationäre Aufenthalte aufgrund von Essstörungen verzeichnet [36, 37]. Parallel dazu finden sich weiterhin hohe Prävalenzen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) von 5 bis 6 Prozent sowie steigende Diagnosezahlen bei Autismus-Spektrum-Störungen (ASS). Bei Jungen im Alter von 15 bis 19 Jahren wurden im Jahr 2024 ASS-Prävalenzen von 1,6 Prozent berichtet [38–40]. Sonderpädagogischer Förderbedarf wurde im Schuljahr 2023/2024 bei 7,6 Prozent der Neuntklässler formal festgestellt. Fast die Hälfte davon besucht allgemeine Schulen [41]. 14 400 Kinder und Jugendliche waren 2022 in stationären Wohneinrichtungen untergebracht [17].
Der Fokus verschiebt sich somit von einzelnen Diagnosen auf Teilhabe, Alltag und Risikoverhalten. Während der klassische Substanzkonsum deutlich zurückgegangen ist, hat sich mit der problematischen Mediennutzung ein weiteres, zahlenmäßig bedeutsames Risikofeld herausgebildet. So hatten im Jahr 2023 15,1 Prozent beziehungsweise rund 700 000 Jugendliche in den letzten 30 Tagen Rauschtrinken praktiziert. Regelmäßigen Cannabiskonsum berichteten 1,3 Prozent bzw. rund 60 000 Jugendliche [29]. Bei der Mediennutzung zeigten im gleichen Jahr 6,1 Prozent bzw. rund 360 000 Jugendliche ein pathologisches Nutzungsverhalten. 24,5 Prozent bzw. rund 1,4 Millionen nutzten Social Media exzessiv [42]. Die tägliche Bildschirmzeit am Smartphone lag 2025 bei durchschnittlich 231 Minuten. Bei den 18- bis 19-Jährigen waren es 278 Minuten. Zudem gehören digitale Spiele für 71 Prozent der Jugendlichen fest zum Alltag. Im Durchschnitt verbringen 12- bis 19-Jährige werktags 88 Minuten mit Gaming. Bei Jungen sind es 114 Minuten [43].
Auch somatische Erkrankungen bleiben bedeutsam. So waren in den Jahren 2014 bis 2017 15,4 Prozent der 3- bis 17-Jährigen, also rund 1,8 Millionen, übergewichtig. 5,9 Prozent beziehungsweise rund 700 000 waren adipös [44]. Im Jahr 2022 lebten nach Angaben des RKI in Deutschland 34 567 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 17 Jahren mit Diabetes Typ I. Diabetes Typ II war mit 973 Fällen bei den 11- bis 17-Jährigen deutlich seltener [45, 46]. Hinzu kommen 2 372 Krebsneuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in 2021, 103 566 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen in 2022 sowie 24 600 Betroffene mit Störungen der Geschlechtsidentität in 2022 [47–49].
Gleichzeitig ist die subjektive Lebenszufriedenheit mehrheitlich hoch: 79 Prozent der Jugendlichen waren 2024 mit ihrem Leben zufrieden und nur drei Prozent sehr unzufrieden. Jungen berichten häufiger von Zufriedenheit als Mädchen, Jüngere häufiger als Ältere [19]. Während diese Erhebungen eine globale Bewertung des eigenen Lebens abfragen, erfassen Instrumente der gesundheitsbezogenen Lebensqualität Einschränkungen des Wohlbefindens, des Alltags und der Teilhabe. In der COPSY-Längsschnittstudie lag der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit reduzierter gesundheitsbezogener Lebensqualität vor der Pandemie bei etwa 15 Prozent. Dieser Anteil stieg im Winter 2020/2021 auf 48 Prozent und lag im Herbst 2024 bei 21 Prozent [32]. Laut dem Deutschen Schulbarometer 2024 berichten 27 Prozent der 8- bis 17-Jährigen eine geringe Lebensqualität. Bei Kindern und Jugendlichen aus Familien mit niedrigem Einkommen sind es 37 Prozent und bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf 45 Prozent [50].
Die Befunde sprechen damit weder für Entwarnung noch unterstützen sie eine pauschale Krisenthese. Viele Jugendliche bewerten ihr Leben insgesamt positiv. Zugleich bestehen in Teilgruppen deutliche Einschränkungen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.
4. Ursachen: Verhalten, Motivation und Lebenswelt
Die Versuchung ist groß, die beschriebenen gesundheitlichen Belastungen einzelnen Faktoren zuzuschreiben wie sozialen Medien, Bewegungsmangel, Ernährung, Elternhaus oder Schule. Dies greift jedoch zu kurz. Vielmehr müssen drei Ebenen unterschieden werden: gesundheitsrelevantes Verhalten, handlungsleitende Faktoren und gesellschaftliche bzw. lebensweltliche Determinanten.

Gesundheitsrelevantes Verhalten im Kontext von Alltag und Lebenswelt (Quelle: eigene Darstellung, E. S. Dietrich)
Gesundheitsrelevantes Verhalten
Digitale Medien prägen den Alltag nahezu aller Jugendlichen [43]. Studien zeigen einen konsistenten Zusammenhang zwischen einer hohen Social-Media-Nutzung und depressiven Symptomen, Schlafproblemen sowie einer geringeren körperlichen Aktivität [51, 52]. Dabei ist nicht nur die Dauer problematisch, sondern auch der Inhalt. Dies gilt auch für gesundheitsbezogene Beiträge. So stufte eine Analyse von 125 populären TikTok-Videos zu ADHS 50,4 Prozent als irreführend ein, während nur 5,1 Prozent umsetzbare Hinweise enthielten [53]. Zugleich zeigt der World Happiness Report 2026 auf Basis von „PISA 2022“-Daten aus 47 Ländern, dass die Zusammenhänge zwischen Social-Media-Nutzung und Lebenszufriedenheit heterogen und nicht linear kausal sind [54].
Ein weiterer Faktor ist die körperliche Aktivität. Ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen erreicht nicht die WHO-Empfehlung von täglich 60 Minuten Bewegung. Während bei den Vorschulkindern in den Jahren 2014 bis 2017 noch 46 Prozent die Empfehlung erfüllten, waren es im Jugendalter nur noch 15 Prozent [55]. In einer Leipziger Längsschnittstudie, die in den Jahren 2014/15 und 2017/18 durchgeführt wurde, erreichten nur 17,7 Prozent der Grundschulkinder sowohl in der ersten als auch in der vierten Klasse die Bewegungsempfehlung [56]. Organisierter Sport ist wichtig, reicht aber nicht aus. Mehr als die Hälfte der Kinder nahm kontinuierlich am organisierten Sport teil, blieb insgesamt aber dennoch unter dem empfohlenen Bewegungsniveau [56]. Zu einem ähnlichen Gesamtbild gelangt das Deutsche Bewegungszeugnis 2022: Gesamtbewegung und körperliche Fitness schneiden schwach ab. Besser bewertet werden dagegen die Rahmenbedingungen wie Schule, Kommune sowie Familie und Freunde [57]. Der Befund lautet daher nicht, dass Bewegungsangebote grundsätzlich fehlen. Vielmehr reichen die vorhandenen Angebote offenbar nicht aus, um ausreichend Bewegung im Alltag zu verankern.
Auch die Ernährung ist ein relevanter Faktor. Die Ernährungsstudie EsKiMo II (Ernährungsstudie als KiGGS-Modul) ist derzeit die wichtigste bevölkerungsbezogene Bestandsaufnahme für 6- bis 17-Jährige, da repräsentative Folgedaten aus „nemo kids/family“ noch ausstehen. Laut dieser Studie verzehrten Kinder und Jugendliche in den Jahren 2015 bis 2017 zu wenig Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Kartoffeln, zugleich aber zu viel Fleisch, Wurstwaren, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke. Besonders kritisch ist der hohe Zuckerverzehr, der vor allem über Kuchen, Süßigkeiten und Limonaden erfolgt [58].
Damit sind drei zentrale Verhaltensfaktoren beschrieben. Erklärt ist jedoch noch nicht, warum Kinder, Jugendliche und Familien im Alltag so handeln.
Handlungsleitende Faktoren
Für das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen zeigt die Literatur recht konsistent, dass vor allem Geschmack, Preis, Bequemlichkeit, Routinen, Verfügbarkeit im Alltag, elterliches Modellverhalten und Peer-Einflüsse relevant sind [59–61]. Gesunde Ernährung erscheint damit im Alltag weniger als Ergebnis abstrakter Einsicht, sondern als Folge eingeübter Routinen und naheliegender Entscheidungen.
Auch Bewegung muss nicht nur als gesund erkannt, sondern als machbar, attraktiv und in den Alltag integrierbar erlebt werden. Eine internationale Studie mit Jugendlichen aus 74 Ländern zeigt, dass elterliche und Peer-Unterstützung signifikant mit höherer körperlicher Aktivität assoziiert sind [62]. Eine neuere Meta-Analyse kommt zudem zu dem Ergebnis, dass schulische Sport- und Bewegungsangebote keinen direkten Einfluss auf körperliche Aktivität im Jugendalter zeigen [63].
Beim Medienkonsum ist die Logik ähnlich. Die Nutzung digitaler Medien erfolgt niedrigschwellig, sozial eingebettet und stark habituell. Neuere Daten zeigen, dass eine stärkere Überwachung durch die Eltern und eine Begrenzung der Bildschirm mit einer geringeren und weniger problematischen Nutzung assoziiert sind, während die elterliche Modellfunktion, Geräte im Schlafzimmer sowie Bildschirmzeit als Belohnung oder Bestrafung mit einer höheren beziehungsweise problematischeren Nutzung verbunden sind [64].
Insgesamt deuten diese Befunde darauf hin, dass Bequemlichkeit, Gewohnheit und die Wahl der jeweils einfachsten oder attraktivsten Option zentrale Gründe für ungesundes Verhalten sind. Mangelndes Wissen ist dabei meist nicht der maßgebliche Faktor. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht darin, dass Kinder, Jugendliche oder Eltern nicht wissen, was gesund ist, sondern darin, dass andere Faktoren im Alltag handlungsleitender sind als diese Einsicht. Entscheidend ist, ob gesundes Verhalten selbstverständlich ist und ohne großen zusätzlichen Aufwand umgesetzt werden kann.
Neben solchen alltagspraktischen Gründen spielt die soziale Orientierung eine zentrale Rolle. Kinder und Jugendliche richten ihr Verhalten stark danach aus, was im Umfeld von Gleichaltrigen als normal, akzeptiert oder statusrelevant gilt. Peers können gesundheitsförderliches Verhalten erleichtern oder erschweren: Wenn Bewegung, Sport, gesunde Ernährung oder der Verzicht auf Substanzkonsum in der Gruppe Anerkennung finden, werden auch Anstrengung und Verzicht eher akzeptiert. Umgekehrt können riskante oder ungesunde Routinen stabilisiert werden, wenn sie Zugehörigkeit oder sozialen Status signalisieren [65]. Dies zeigt sich exemplarisch beim Rauchen. In einer Auswertung des Projekts Klasse2000 überschätzten 77,8 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler den Anteil rauchender Gleichaltriger. 21,5 Prozent lagen im korrekten Bereich; die übrigen 0,7 Prozent unterschätzten den Anteil. Je höher der Anteil rauchender Gleichaltriger eingeschätzt wurde, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, selbst schon einmal geraucht zu haben (OR = 1,30; 95 %-KI [1,02; 1,66]; p = 0,04) [66].
Normwahrnehmung, Routinen, Verfügbarkeit, Bequemlichkeit und familiäre Unterstützung stehen wiederum im Zusammenhang mit sozialer Lage, kulturellen Prägungen, aktuellen Krisenerfahrungen und Milieu.
Lebensweltliche Determinanten
Eine milieubezogene Perspektive ist dabei für die Analyse zentral, denn gesundheitsrelevantes Verhalten wird nicht allein durch Bildung, Einkommen oder Wissen geprägt, sondern auch durch Werte, Lebensweisen und alltagskulturelle Orientierung. Die gesellschaftlichen Leitmilieus Etablierte, Postmaterielle und Moderne Performer integrieren Gesundheit eher aktiv in den Alltag und leben sie damit auch vor. Die Bürgerliche Mitte orientiert sich in ihrem Gesundheitsverhalten an diesen Leitmilieus. Konservative betonen ebenfalls Eigenverantwortung, verstehen sie jedoch stärker normativ als moralische Pflicht gegenüber sich selbst und dem Gemeinwesen. Demgegenüber fällt die aktiv gelebte Eigenverantwortung bei Konsum-Materialisten, Experimentalisten und Hedonisten deutlich schwächer aus. Dort dominieren eher Fatalismus, Verdrängung und eine passive Grundhaltung. Diese unterschiedlichen kulturellen Muster und Lebensstile sind auch innerhalb ähnlicher sozialer Lagen sichtbar [67].
Dennoch bleibt der sozioökonomische Status ein weiterer wichtiger Faktor. Er wirkt nicht nur über finanzielle Ressourcen, sondern auch über Alltagsbedingungen, Handlungsspielräume, Informationszugänge und die praktische Umsetzbarkeit gesundheitsförderlichen Verhaltens. Für den Bereich Ernährung zeigt die bundesweit repräsentative nemo-Erhebung des Max Rubner-Instituts einen deutlichen sozialen Gradienten [68]. Personen mit hohem sozioökonomischem Status geben häufiger an, täglich Obst und Gemüse zu verzehren, und schätzen ihre Ernährung deutlich häufiger als gesund ein. Beim Ernährungswissen bestehen ebenfalls Unterschiede, etwa bei Ballaststoffen, Verbrauchsdatum oder empfohlenen Portionen an Obst und Gemüse. Hinzu kommen alltagspraktische Barrieren: Personen mit niedrigem Status geben häufiger an, gesunde Ernährung sei zu teuer. Zudem geben sie häufiger fehlendes Interesse, Vorlieben für ungesundes Essen und gesundheitliche Einschränkungen als Hindernisse an. Auch die Nutzung von Informationsquellen zur Ernährung ist in dieser Gruppe schwächer ausgeprägt [68]. Für die körperliche Aktivität ist ein ähnlicher Zusammenhang beschrieben. Laut Public Health Index 2025 wirkt sich ein schlechterer sozioökonomischer Status der Eltern negativ auf das Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen aus [55].
Migrationshintergrund ist hingegen kein grundsätzlicher Risikofaktor. Dahinter stehen sehr unterschiedliche Personengruppen, Lebenslagen und Wertorientierungen. Koschollek et al. berichten, dass sich die gesundheitliche Lage von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund insgesamt ähnlich gut darstellt [69]. Auch bei der Selbsteinschätzung des allgemeinen Gesundheitszustands sowie bei der ambulanten Inanspruchnahme pädiatrischer und allgemeinmedizinischer Leistungen bestehen insgesamt keine Unterschiede. Differenziert betrachtet zeigen sich jedoch in einzelnen Teilpopulationen relevante Abweichungen. Kinder und Jugendliche mit ein- wie auch beidseitigem Migrationshintergrund sind häufiger von Übergewicht einschließlich Adipositas betroffen. Sportliche Inaktivität ist bei Kindern und Jugendlichen mit beidseitigem Migrationshintergrund, insbesondere bei Mädchen, häufiger. Eine längere Aufenthaltsdauer und Zugehörigkeit zur zweiten Migrationsgeneration gehen mit einem höheren Konsum von Softdrinks, Fast Food und ähnlichen Produkten einher. Sprache wurde in dieser Analyse jedoch nicht als Zugangsbarriere zur pädiatrischen oder allgemeinmedizinischen Versorgung bestätigt [69]. Migrationshintergrund ist somit keine einheitliche Erklärungskategorie für gesundheitliche Unterschiede. Vielmehr müssen Teilgruppen und konkrete Verhaltensmuster differenziert betrachtet werden.
Zudem ist familiäre Gewalt als wichtige Ursache gesundheitlicher Belastungen zu nennen. Sie wirkt nicht nur als einzelnes belastendes Ereignis, sondern prägt die alltägliche Lebenswelt, das Sicherheitsgefühl und die psychosoziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Damit verändert sie den Rahmen, in dem andere gesundheitsrelevante Verhaltensweisen und Belastungen überhaupt erst entstehen. In einer Befragung von Schülerinnen und Schülern in vier nordrhein-westfälischen Städten im Jahr 2024 berichteten 22,8 Prozent der Siebtklässlerinnen und Siebtklässler sowie 22,9 Prozent der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler, in den letzten zwölf Monaten körperliche Gewalt durch ihre Eltern erfahren zu haben. Verglichen mit den Erhebungen vor rund zehn Jahren entspricht dies einem Anstieg um 8,0 Prozentpunkte im siebten und 6,8 Prozentpunkte im neunten Jahrgang [70]. Wo familiäre Beziehungen von Gewalt geprägt sind, verschlechtern sich die Voraussetzungen für stabile Routinen, verlässliche Orientierung und gesundheitsförderliche Alltagsstrukturen.
Und schließlich sind aktuelle Krisen und Zukunftsängste als übergeordnete Belastungsfaktoren zu berücksichtigen, was kein neues Phänomen darstellt. Bereits in den 1980er Jahren wurden Umweltzerstörung, Atomkrieg, Reaktorunfälle, Waldsterben und Aufrüstung von vielen Jugendlichen als existenzielle Bedrohungen wahrgenommen. In einer Befragung von über 600 Göttinger Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 1988/89 stuften 80 Prozent Umweltvergiftung, 58 Prozent Atomkrieg und 48 Prozent Reaktorunfälle als besonders bedrohlich ein [71]. Eine frühere bundesweite Pilotstudie zu Zukunftshoffnungen und Ängsten unter nuklearer Bedrohung berichtete, dass etwa die Hälfte der befragten Kinder und Jugendlichen einen Atomkrieg bis zur eigenen Lebensmitte für möglich hielt [72]. Auch die Angst vor Reaktorunfällen nahm nach Tschernobyl deutlich zu; Petri verweist darauf, dass bereits 1985 vor Tschernobyl 37 Prozent „viel Angst“ vor der Explosion eines Atomkraftwerks hatten und entsprechende Werte nach Tschernobyl in repräsentativen Studien auf knapp 60 Prozent stiegen [72]. Aktuell richten sich vergleichbar hohe Sorgen auf Krieg in Europa, wirtschaftliche Unsicherheit, Klimawandel und gesellschaftliche Feindseligkeit: Anfang 2024 hatten 81 Prozent der 12- bis 25-Jährigen Angst vor einem Krieg in Europa, 67 Prozent sorgten sich um die wirtschaftliche Lage, 63 Prozent um den Klimawandel und 64 Prozent um zunehmende Feindseligkeit unter den Menschen [73]. Die COPSY-Längsschnittstudie weist zudem darauf hin, dass viele junge Menschen auch nach dem Ende der COVID-Pandemie belastet blieben und neue Krisen kaum Erholungsphasen zuließen [32].
Ernährung, Bewegung und Medienkonsum beschreiben somit zunächst, was Kinder und Jugendliche tun. Bequemlichkeit, Gewohnheit, Normwahrnehmung und familiäre Unterstützung erklären, warum dieses Verhalten im Alltag naheliegt. Milieu, sozioökonomischer Status, familiäre Gewalt, Migrationsgeschichte und aktuelle Krisen bestimmen, unter welchen Bedingungen Familien überhaupt handeln können. Für Prävention und Gesundheitsförderung bedeutet dies, dass Zielgruppen nicht nur nach Alter, Diagnose oder sozialem Status beschrieben werden sollten. Entscheidend ist auch, ob eine Maßnahme zu den Routinen, Normen, Prioritäten und praktischen Möglichkeiten der adressierten Familien passt. Gleichartige Angebote können deshalb sehr unterschiedliche Reichweite und Wirkung haben.
5. Was wird getan?
Kinder- und Jugendgesundheit ist rechtlich und institutionell breit verankert. Der Rahmen reicht von Grundrechten, UN-Kinderrechtskonvention und UN-Behindertenrechtskonvention bis zu SGB V, SGB VIII und SGB IX. Er umfasst medizinische Versorgung, Prävention und Gesundheitsförderung ebenso wie Förderung, Beratung, Hilfen zur Erziehung, Kinderschutz sowie Rehabilitation und Teilhabe. Hinzu kommen weitere Unterstützungsstrukturen wie Frühe Hilfen, Kindertagesbetreuung und schulische Angebote. Die Tabelle gibt einen Überblick über die zentralen Handlungsfelder und Rechtsgrundlagen.
Zentrale rechtliche Handlungsfelder der Kinder- und Jugendgesundheit
| Rechtsbereich | Zentrale Leistungen und Aufgaben |
|---|---|
| SGB V – Gesetzliche Krankenversicherung | Prävention und Gesundheitsförderung; Schutzimpfungen; Früherkennungsuntersuchungen; ärztliche, psychotherapeutische und stationäre Behandlung; Arznei-, Heil- und Hilfsmittel; sozialpädiatrische Versorgung |
| SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe | Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit; Förderung der Erziehung in der Familie; Kindertagesbetreuung; Hilfen zur Erziehung; Eingliederungshilfe bei seelischer oder drohender seelischer Behinderung; Kinderschutz und Inobhutnahme |
| SGB IX – Rehabilitation und Teilhabe | Medizinische Rehabilitation; Früherkennung und Frühförderung; heilpädagogische Leistungen; Leistungen zur Teilhabe an Bildung, darunter Schulbegleitung; Assistenzleistungen und Soziale Teilhabe |
| KKG – Frühe Hilfen und Kinderschutz | Frühe, koordinierte und multiprofessionelle Unterstützung von Schwangeren und Familien mit kleinen Kindern; Netzwerkstrukturen und Kooperation im Kinderschutz |
| Weitere Rechtsbereiche | Öffentlicher Gesundheitsdienst, Schulgesundheit und inklusive Bildung nach Landesrecht; Infektionsschutz; Unfallversicherungsschutz in Kita und Schule; Leistungen bei Pflegebedürftigkeit sowie Kinder- und Jugendschutz |
KKG: Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz; SGB: Sozialgesetzbuch.
Schulbegleitung kann je nach Art der Behinderung nach dem SGB VIII oder dem SGB IX erbracht werden. Frühe Hilfen nach dem KKG sind von der behinderungsspezifischen Frühförderung nach dem SGB IX zu unterscheiden.
Über die gesetzlich geregelten Leistungen hinaus besteht eine breite und institutionell heterogene Landschaft aus politischen Strategien, Empfehlungen und Bestandsaufnahmen, aber auch Förderprogrammen und konkreten Präventionsangeboten [74–92].

Strategien und Projekte rund um Kinder- und Jugendgesundheit
Zu den finanzstärksten Förderansätzen zählt das Startchancen-Programm, mit dem Bund und Länder über zehn Jahre rund 20 Milliarden Euro für mehr als 4 000 Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler bereitstellen [12, 93]. Hinzu kommen zahlreiche Angebote von Krankenkassen, Stiftungen, Vereinen und weiteren Trägern. Das Programm Klasse2000 existiert seit dem Schuljahr 1991/92. Bislang haben rund 2,4 Millionen Kinder daran teilgenommen. Im Schuljahr 2024/25 erreichte das Programm 22 293 Klassen und damit 14,9 Prozent aller Schulklassen in Deutschland. fit4future wurde 2005 initiiert und seit 2016 gemeinsam mit der DAK-Gesundheit ausgebaut. Datenbanken und Plattformen wie die Grüne Liste Prävention, die Praxisdatenbank Gesundheitliche Chancengleichheit, das GKV-Bündnis für Gesundheit und die IN-FORM-Projektdatenbank dokumentieren darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Aktivitäten.
Und selbstverständlich sind auch die Eltern ein zentraler Bestandteil des Unterstützungssystems. Sie gestalten die Bereiche Ernährung, Bewegung, Mediennutzung und Tagesstruktur durch Routinen, Regeln, Begleitung sowie die Auswahl zusätzlicher Angebote, wie beispielsweise Sportvereine oder Nachhilfe. Viele Interventionen sind deshalb Koproduktionen. Sie funktionieren nur, wenn Kinder, Jugendliche, Eltern, Schule und weitere Akteure ihren Beitrag leisten. Genau hier liegt ein Teil des Problems. Denn je stärker eine Maßnahme auf Mitwirkung, Motivation und Alltagsdisziplin angewiesen ist, desto anfälliger wird sie für soziale Ungleichheit, Überforderung und eine unzureichende Nähe zur Lebenswelt.
6. Was bringt es?
Vor jeder Bewertung ist zu klären, was als Wirkung gelten soll. Prozessmaße wie Teilnahmezahlen, Akzeptanz, Zufriedenheit oder Wissenszuwächse zeigen lediglich, dass etwas stattgefunden hat. Sie belegen aber nicht, dass Gesundheit, Lebensqualität, psychosoziale Funktionsfähigkeit, schulische Teilhabe oder langfristige Entwicklung verbessert wurden. Eine Maßnahme kann schon früh scheitern, weil sie nicht ankommt, nicht verstanden wird, nicht motiviert, nicht umgesetzt wird oder keine relevanten Effekte erzeugt.

Gestuftes Wirkmodell zur Veranschaulichung potenzieller Wirkungsverluste
Beim Rauchen ist die Evidenzlage recht eindeutig. Elternbasierte Interventionen zeigten in randomisierten Studien keinen Nutzen. Im Langzeitverlauf fand sich sogar ein ungünstiges Signal [94]. Für Klasse2000 wurden kleine Effekte auf den Einstieg ins Rauchen bis zu drei Jahre nach Programmende berichtet. Eine spätere niedersächsische Evaluation bestätigte jedoch keinen konsistenten Effekt bis zur 9. Klasse [95–97]. Günstigere Zusammenhänge zeigen sich für umfassende Tabakkontrollmaßnahmen, insbesondere Werbeverbote, Unterstützungsangebote zum Rauchstopp sowie Preis- und Steuermaßnahmen [94, 98]. Struktur verändert Verhalten offenbar verlässlicher als Appell.
Auch hinsichtlich Alkoholkonsum fand eine Metaanalyse keinen positiven Gesamteffekt [94]. Für Klasse2000 liegen nicht-randomisierte Nachuntersuchungen mit Vergleichsgruppe vor: Zu Beginn der 6. Klasse hatten 12,3 Prozent der Jugendlichen aus der Interventionsgruppe und 20,7 Prozent aus der Kontrollgruppe bereits Alkohol getrunken. In späteren Untersuchungen war dieser Unterschied nicht mehr nachweisbar [66, 96]. Hinweise auf Effekte fanden sich vor allem bei riskanteren Konsummustern bei bereits alkoholerfahrener Jugendlicher [66]. Wegen der kleinen Teilgruppen sind diese Unterschiede jedoch vorsichtig zu interpretieren. Auch die niedersächsische Evaluation fügt sich in dieses Bild: In Klasse 9 zeigten sich nur einzelne Unterschiede, die in den adjustierten Analysen nicht durchgängig robust waren [97].
Problematischer Haschischkonsum, definiert als mehrmaliger Konsum pro Monat, wurde von 2,9 Prozent der Jugendlichen, die an Klasse2000 teilgenommen hatten, und von 4,2 Prozent der Kontrollgruppe berichtet (OR 0,68; Effektstärke −0,22; 95%-KI [−0,40; −0,03]; p=0,024; nach Gewichtung p=0,016). Nach Geschlecht differenziert war dieser Unterschied nur bei Mädchen nachweisbar. Unter den Jugendlichen mit Cannabiserfahrung war die Konsumhäufigkeit in der Klasse2000-Gruppe geringer (Effektstärke −0,21; 95%-KI [−0,38; −0,05]; p=0,004; nach Gewichtung p=0,002). Die Unterschiede waren damit statistisch nachweisbar, ihrer Größenordnung nach jedoch klein [97].
Im Themenfeld psychische Gesundheit zeigt sich ein Muster, das in der Präventionsforschung häufig zu finden ist: Nachgewiesen werden Verbesserungen von Wissen, Gesundheitskompetenz und dem Zutrauen in die eigene Handlungsfähigkeit. Ob sich dadurch relevante gesundheitliche Endpunkte verbessern, wird jedoch sehr oft nicht untersucht [99]. Bewegungsinterventionen zeigen kurzfristige Effekte auf depressive Symptome (Hedges g=−0,29; 95 %-KI [-0,47; -0,10]; p=0,004), aber keine signifikanten Follow-up-Effekte [100]. Bei Kindern und Jugendlichen mit neuroentwicklungsbezogenen Störungen fallen die Effekte stärker aus: In einer Metaanalyse zeigten die Interventionen Effektgrößen von g=0,67 für die psychische Gesundheit insgesamt (95 %-KI [0,50; 0,85]; p<0,001) und g=0,81 für Angst und Depressionen (95 %-KI [0,31; 1,32]; p=0,003) [101]. Bewegung ist damit keine Wunderwaffe, aber in bestimmten Zielgruppen und bei ausreichend intensiver Durchführung eine ernstzunehmende Intervention, um psychische Gesundheit zu beeinflussen.
Hinsichtlich Ernährung und Bewegung in der Schule zeigte Klasse2000 in einer randomisierten Auswertung einzelne Effekte, etwa beim Konsum von Süßigkeiten und Softdrinks sowie beim aktiven Schulweg. Kein Effekt war bei Wasserkonsum, Vereinssport oder Bewegungsfreude erkennbar [102]. Fit4future berichtete eine Aktivitätssteigerung von 22 auf 36 Prozent, allerdings ohne Kontrollgruppe [103]. Die tatsächlichen gesundheitlichen Effekte wurden in einer britischen Studie untersucht: Kostenlose Schulmahlzeiten senkten die Adipositasprävalenz je nach Altersgruppe und Kontrollgruppe signifikant um 0,6 bis 1,4 Prozentpunkte, was einem relativen Rückgang um zwei bis elf Prozent entsprach [104]. Es ließen sich somit Effekte feststellen, diese waren jedoch moderat.
Wirkungsvoll sind hingegen mehrdimensionale, alltagsnahe Programme wie das britische Sure Start [105]. Das Programm verband Gesundheitsangebote, Elternberatung, frühe Bildung und Kinderbetreuung. Berichtet wurden zwar nur kleine Verbesserungen der Schulleistungen: im Alter von elf Jahren entsprachen sie ungefähr einem zusätzlichen Monat Lernfortschritt. Allerdings sank die Zahl der Hospitalisierungen bis zum Alter von 15 Jahren um rund 8,5 Prozent gegenüber dem Ausgangsniveau. Bei 12- bis 14-Jährigen halbierten sich die psychisch bedingten Hospitalisierungen, und bei 15-Jährigen sank die Zahl der unentschuldigten Fehlzeiten um 15 Prozent. Ökonomisch standen Kosten von rund 2,7 Milliarden Pfund pro Kohorte einem geschätzten Gesamtnutzen von rund 5,5 Milliarden Pfund gegenüber [105]. Grenzen bleiben: Es handelt sich nicht um eine randomisierte kontrollierte Studie, die Modellierung ist mit Unsicherheiten verbunden, und schwere Problemlagen erforderten weiterhin gezielte Hilfen. Dennoch zeigt das Beispiel, dass frühe, integrierte und alltagsnahe Ansätze breiter wirken können als späte Einzelinterventionen.
Für medizinische und psychotherapeutische Maßnahmen ist die Lage ambivalent.
Zu pharmakologischen Interventionen liegt eine Vielzahl randomisierter Studien vor, da diese auch für die Zulassung eingefordert werden. Ein Umbrella-Review aus dem Jahr 2021 mit 14 Netzwerk-Metaanalysen und 90 Metaanalysen randomisierter Studien bei Kinder und Jugendlichen zeigt heterogene Ergebnisse. Die am besten belegten Wirksamkeitsbefunde fanden sich bei ADHS sowie bei einzelnen schweren psychischen Störungen. Bei depressiven Störungen waren die Ergebnisse dagegen weniger eindeutig [106].
Eine Cochrane-Netzwerk-Metaanalyse aus dem Jahr 2021 mit 26 randomisierten Studien zu neueren Antidepressiva bei 6- bis 18-Jährigen mit klinisch diagnostizierter Major Depression bestätigt diese zurückhaltende Einschätzung. Für die primären Endpunkte, nämlich kein Fortbestehen der Diagnose und Suizid, lagen keine Daten vor. Auf sekundären Symptomskalen zeigten mehrere Substanzen gegenüber Placebo nur kleine Unterschiede. Zudem waren Kinder und Jugendliche mit Risiko für Selbstverletzung oder Suizidalität häufig ausgeschlossen [107].
Zur pharmakologischen Behandlung im Versorgungsalltag liegt vor allem für ADHS Evidenz vor. Ein systematischer Review register- und datenbankbasierter Beobachtungsstudien fand unter ADHS-Medikation Hinweise auf günstigere funktionelle Outcomes, darunter bessere schulische Leistungen sowie geringere Risiken für Unfälle, Verletzungen, Substanzgebrauchsstörungen, Suizidalität und delinquentes Verhalten [108]. Hinsichtlich unfallbedingter Verletzungen zeigte eine weitere Metaanalyse zumindest kurzfristig einen protektiven Effekt [109]. Für Depressionen und andere psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter liegt dagegen nur wenig Evidenz aus der Routineversorgung vor.
Psychosoziale Interventionen zeigten im bereits zitierten Umbrella-Review ebenfalls Effekte, unter anderem bei Angst-, Zwangs- und posttraumatischen Belastungsstörungen. Die Effekte waren jedoch noch heterogener als diejenigen pharmakologischer Interventionen, und die Autoren weisen darauf hin, dass Vergleiche gegen Warteliste oder keine Intervention Effektgrößen überschätzen können [106].
Die Evidenzlage zur psychotherapeutischen Routineversorgung ist uneinheitlich. Frühere Analysen fanden teils vergleichbare, teils geringere Effekte als in klinischen Studien. Mögliche Gründe sind Unterschiede in der Behandlungsintegrität, also der kompetenten und protokollnahen Umsetzung, stärkere Patientenselektion in klinischen Studien sowie Unterschiede zwischen Settings, Behandlern und Patientenpopulationen [110]. Für Kinder und Jugendliche liegt eine Metaanalyse aus dem Jahr 2023 mit 45 randomisierten kontrollierten Studien aus Routine-Settings und 4 901 Teilnehmenden vor. Bei Angststörungen zeigten sich gegenüber nicht-aktiven Kontrollen kleine bis mittlere kurzfristige Effekte, abhängig von der Beurteilungsperspektive: Standardized mean difference (SMD) −0,26 im Kinderbericht, SMD −0,25 im Elternbericht und SMD −0,50 bei unabhängiger Beurteilung. Bei depressiven Symptomen waren die Effekte kleiner, mit SMD −0,19 im Kinderbericht und SMD −0,34 im Elternbericht. Für Depressionen zeigte sich ein Vorteil gegenüber Warteliste, aber nicht gegenüber Standardtherapie. Damit existiert zwar randomisierte Routine-Evidenz zur Psychotherapie bei Angst- und depressiven Störungen im Kindes- und Jugendalter, allerdings mit überwiegend kleinen, vor allem kurzfristigen Effekten, begrenzter Evidenz zu Remission und Follow-up sowie unterschiedlichen Ergebnissen je nach Beurteilungsperspektive [111].
Für Maßnahmen auf der Grundlage anderer Sozialgesetzbücher ist die Evidenz deutlich schwächer. So liegen aus einer Berliner Evaluation von Hilfen zur Erziehung Hinweise auf positive Entwicklungen vor, diese beruhen jedoch nicht auf echten Vergleichsgruppen, die Effektmessung ist methodisch nur begrenzt transparent und aussagekräftige und umfassende Daten sind nicht veröffentlicht [112]. Für die Schulbegleitung stehen in einer Hamburger Evaluation vor allem strukturelle, prozessuale und subjektive Bewertungen aus Sicht der Beteiligten im Vordergrund, während belastbare kausale Wirkungsnachweise auf Bildungs-, Teilhabe- oder Gesundheitsendpunkte fehlen [113]. Auch für inklusive Fördermodelle zeigt eine Evaluation des Rügener Inklusionsmodells keine Kompensation der Entwicklungsrisiken. So bestanden trotz Förderung weiterhin belastete Bildungs- und Entwicklungsverläufe [114].
Maßnahmen können zudem nur wirken, wenn sie auch verfügbar sind. Die Daten der letzten Jahre zeigen hier erhebliche Engpässe, und das nicht nur in der kinder- und jugendärztlichen Versorgung [115, 116].
Besonders gut dokumentiert ist die Lücke in der ambulanten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Nach der dritten Erhebungswelle des BiPsy-Versorgungsmonitors (Bildung und Psychische Gesundheit) erhält eine Praxis durchschnittlich sechs bis sieben Anfragen pro Woche; nur etwa die Hälfte der Anfragenden bekommt einen Sprechstundentermin, 36 Prozent innerhalb von vier Wochen. Von den behandlungsbedürftigen Patientinnen und Patienten erhalten 55 Prozent anschließend einen Therapieplatz. Von der ersten Anfrage bis zum Therapiebeginn vergehen im Durchschnitt 32,5 Wochen [117].
Auch Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) sind nur mit erheblicher Verzögerung erreichbar. Nach SPZ-Strukturdatenumfrage für 2022 berichtete von 85 teilnehmenden SPZ nur eines Wartezeiten bis drei Monate (1,2 Prozent), 26 bis sechs Monate (30,6 Prozent), 30 bis neun Monate (35,3 Prozent), 22 bis zwölf Monate (25,9 Prozent) und sechs über zwölf Monate (7,1 Prozent). [118].
Bei autismusspezifischen Angeboten bestehen ebenfalls Wartezeiten von mehr als zwölf Monaten, sofern regional überhaupt Angebote verfügbar sind [119].
Damit relativiert sich die Frage „Was wirkt?“: Studien zeigen, was unter definierten Bedingungen möglich ist. Die Versorgung entscheidet jedoch, ob Hilfe rechtzeitig ankommt. Monate ohne Diagnostik, Therapie oder familienbezogene Unterstützung können bedeuten, dass Belastungen chronifizieren, Schulprobleme eskalieren und aus behandelbaren Problemen komplexe Problemlagen werden.
7. Was folgt daraus?
Wenn viele Aktivitäten nur kleine, selektive oder instabile Effekte zeigen, muss dies nicht an den jeweiligen Maßnahme selbst liegen. Vielmehr kann dies auf ungünstige Kontexte, strukturelle Hürden und tieferliegende Ursachen hinweisen. So können schon vor der eigentlichen Hilfe Zugangshürden bestehen: Scham, Stigma, Misstrauen, geringe Kenntnis von Hilfen, Zeitmangel, finanzielle Belastungen und regionale Versorgungslücken. Viele Kinder, Jugendliche und Eltern suchen und finden Unterstützung gar nicht oder erst spät bzw. niederfrequent. Gerade im psychischen Bereich ist der Abstand zwischen Bedarf und tatsächlicher Versorgung groß.
Hinzu kommt, dass Kommunikation und Lebenswelt oft nicht zusammenpassen. Institutionen arbeiten mit klassischen Formaten wie Flyern, Broschüren und Websites in oft anspruchsvoller Sprache. Jugendliche informieren sich dagegen über TikTok, Instagram oder YouTube in kurzer, beiläufiger und emotional anschlussfähiger Form. Sprachhürden reichen über Migration hinaus. Auch viele deutschsprachige Familien sind von komplexen Informationen und Antragsverfahren überfordert. Maßnahmen, die auf Lesen, Verstehen und Reflektieren angewiesen sind, bleiben daher in ihrer Reichweite begrenzt.
Das System selbst ist stark fragmentiert. Leistungen für ein Kind können parallel über Krankenkasse, Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Schule und freie Träger laufen. Zuständigkeiten und Finanzierungslogiken sind nach Sektoren getrennt. An Übergängen entstehen Brüche, kontinuierliche Begleitung fehlt häufig.
Selbst gute Programme und Maßnahmen werden im Alltag zudem oft nur teilweise umgesetzt. Zeitmangel, Konkurrenz durch andere Schulaktivitäten, Anpassungen an Klassen, Personalwechsel und hohe Personalausfallraten machen aus einem standardisierten Programm schnell ein verkürztes Angebot.
Daraus ergeben sich fünf Konsequenzen:
- Erstens braucht es bessere Evaluation. Viele Evaluationen bleiben methodisch hinter dem zurück, was in anderen Bereichen des Gesundheitswesens selbstverständlich wäre. Notwendig sind belastbare Aussagen zu relevanten Endpunkten und weniger symbolische Evaluation.
- Zweitens müssen Maßnahmen umsetzbar geplant werden. Angebote sollten von Personal, Zeit, Alltag und Steuerbarkeit her gedacht werden. Auf kostenintensive Maßnahmen ohne belastbaren Evidenznachweis und ohne ausreichende Effekte sollte verzichtet werden.
- Drittens ist Koproduktion an realistische Mitwirkungsvoraussetzungen gebunden. Viele Interventionen setzen eine kontinuierliche und engagierte Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Eltern voraus. Die hierfür erforderlichen zeitlichen, kognitiven, emotionalen und organisatorischen Ressourcen sind jedoch ungleich verteilt. Strukturelle Maßnahmen haben den Vorteil, weniger stark von individueller Motivation und Ressourcen abzuhängen.
- Viertens müssen Lebenswelten ernst genommen werden. Einheitsangebote reichen bei heterogenen Zielgruppen nicht aus.
- Fünftens sollte Wohlbefinden differenziert bewertet werden. Lebenszufriedenheit ist mehr als die Summe objektiver Indikatoren und hängt auch von Erwartungen, sozialen Vergleichen und kulturellen Deutungsmustern ab.
Erfolgversprechender als immer neue und ähnliche Einzelprogramme erscheinen frühe, alltagsnahe, strukturell klügere und belastbarer evaluierte Ansätze, die Kontexte, Routinen und Anreize tatsächlich verändern. Der Maßstab ist nicht die Aktivität des Systems, sondern der belegbare Nutzen für Gesundheit, Lebensqualität, Teilhabe und langfristige Entwicklung.

Prof. Dr. Eva Susanne Dietrich
ist Apothekerin und Pharmakoökonomin. Sie erwarb einen Master in Health Technology Assessment and Management an der Universität Barcelona und lehrt seit über 25 Jahren an der Universität Bonn Pharmakoökonomie, evidenzbasierte Medizin, Nutzenbewertung und Arzneimittelregulierung. Bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung leitete sie die Abteilung Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel und war zugleich stellvertretendes Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses. Für die Techniker Krankenkasse baute sie ein wissenschaftliches Institut auf und leitete den Geschäftsbereich Gesundheitswissenschaften. 2018 gründete sie das Institut für Evidenzbasierte Positionierung im Gesundheitswesen und begleitet seitdem als unabhängige Beraterin Unternehmen bei Market Access, Nutzenbewertung und AMNOG-Verfahren. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen im Leistungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung und in der Steuerung von Arzneimittelausgaben.
Literaturverzeichnis
- Statistisches Bundesamt (2026) Bevölkerung: Deutschland, Stichtag, Altersjahre. https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/12411/table/12411-0005. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) (2024) Statistische Informationen aus dem Bundesarztregister. https://www.kbv.de/documents/infothek/zahlen-und-fakten/Bundesarztregister/2024-12-31-BAR-Statistik.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesärztekammer (BÄK) (2025) Ärztestatistik zum 31. Dezember 2024. https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Ueber_uns/Statistik/AErztestatistik_2024.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Statistisches Bundesamt (2026) 32 700 Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2024. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kinderhilfe-Jugendhilfe/aktuell-traeger-kinder-jugendhilfe.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Statistisches Bundesamt (2025) 1 029 000 Personen erhielten 2024 Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Sozialhilfe/eingliederungshilfe.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Niedersächsischer Landkreistag (2023) Dramatischer Anstieg der Fallzahlen: Ausgaben für Schulbegleiter in acht Jahren mehr als verdreifacht. https://www.nlt.de/dramatischer-anstieg-der-fallzahlen-ausgaben-fuer-schulbegleiter-in-acht-jahren-mehr-als-verdreifacht/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Statistisches Bundesamt (2021) Immer mehr Eingliederungshilfen für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/05/PD21_N027_221.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Butz T (2026) Schulbegleitung: Warum Schulbegleiter unverzichtbar sind und was sich ändern soll. https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/immer-mehr-kinder-bekommen-unterstuetzung-durch-schulbegleiter/#wie-viele-schulbegleiterinnen-und-schulbegleiter-arbeiten-in-deutschland. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Humpert E (2025) Schulbegleitung: Herkunft und Historie. https://www.teamlike-schulbegleitung.de/schulbegleitung-herkunft-und-historie. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- n-tv (2026) Immer mehr Schulbegleiter in Sachsen-Anhalt. https://www.n-tv.de/regionales/sachsen-anhalt/Immer-mehr-Schulbegleiter-in-Sachsen-Anhalt-id30779920.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Der Paritätische (2026) Drohender Kahlschlag im Sozialen: Ein aktuelles Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden enthüllt drastische Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe. https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/paritaetischer_drohender-kahlschlag-2026.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) (2026) Startchancen-Programm. https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/bildung/schule/startchancen-programm-274440. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Klasse2000 (2026) Homepage. https://www.klasse2000.de/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- DAK Gesundheit (2026) fit4future - Wir machen Kinder und Jugendliche fit für die Zukunft! https://fit-4-future.de/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Messing S, Birkholz L, Resch J, Brandl J, Lorenz E, Abu-Omar K (2025) Bewegung und Bewegungsförderung in Deutschland – ein Überblick. Journal of health monitoring:10:e13544. doi:10.25646/13544.
- Bach M (2024) Allgemeinbildende und berufliche Schulen - Sozialbericht 2024. https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/sozialbericht-2024/553113/allgemeinbildende-und-berufliche-schulen/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB) (2023) Infosystem. Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. https://www.kinder-jugendhilfe.info/fileadmin/PDF/DE_Infosystem_KJH_Deutschland_2024_PDF.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- SINUS, Barmer (2026 [noch nicht publiziert]) Ergebnisse einer Repräsentativ-Umfrage unter Jugendlichen 2025/2026: Eine SINUS-Studie im Auftrag der Barmer.
- SINUS, Barmer (2024) Ergebnisse einer Repräsentativ-Umfrage unter Jugendlichen 2024/2025: Eine SINUS-Studie im Auftrag der BARMER. https://www.barmer.de/resource/blob/1337544/072e20bdc2655735de9a48d753671a41/sinus-studie-jugendbericht-2024-2025-data.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Calmbach M, Flaig B, Gensheimer, Gaber R, Gensheimer T, Schleer, Möller-Slawinski, Heide, et al. (2024) Wie ticken Jugendliche? Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland. https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/u18_SINUS-Jugendstudie_Wie-ticken-Jugendliche_2024_Print_24-06-07_Sperrfrist_12.06.24_12.00.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Sachverständigenrat für Integration und Migration (2024) Fakten zur Einwanderung in Deutschland. https://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2024/12/SVR-Kurzbuendig_Einwanderung_2024.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundeszentrale für politische Bildung (2022) Bevölkerung mit Migrationshintergrund nach Alter. Die soziale Situation in Deutschland. https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/150599/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-nach-alter/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (2024) Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund neu entdecken. https://www.bib.bund.de/DE/Publikationen/Broschueren/Online/Die-Bevoelkerung-mit-Migrationshintergrund-neu-entdecken.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Forell M, van Ackeren-Mind I, Bellenberg G, Dominique Klein E (2024) Woher und wohin 2024: Soziale Herkunft und Bildungserfolg. https://www.wuebben-stiftung-bildung.org/wp-content/uploads/2024/11/WST-47-001-WOHER-UND-WOHIN-WEB_final.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Steinig W, Betzel D (2014) Schreiben Grundschüler heute schlechter als vor 40 Jahren? Texte von Viertklässlern aus den Jahren 1972, 2002 und 2012. In: Plewnia A, Witt A (Hrsg.). Sprachverfall? Dynamik - Wandel - Variation. Berlin: de Gruyter. 353–371.
- Höhn C (2020) Entwicklung der Säuglingssterblichkeit und ihre Einflussgrößen: Ergebnis einer Sonderauszählung für das Jahr 1973. WISTA:76–89.
- Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2026) Säuglingssterblichkeit. https://www.statistikportal.de/de/nachhaltigkeit/ergebnisse/ziel-3-gesundheit-und-wohlergehen/saeuglingssterblichkeit. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (2019) Rauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. https://www.bioeg.de/fileadmin/user_upload/PDF/studien/Alkoholsurvey_2018_Bericht-Rauchen.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Orth B, Spille-Merkel C, Nitzsche A (2025) Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2023. https://www.bioeg.de/fileadmin/user_upload/Studien/PDF/DAS_2023_Forschungsbericht_final.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) (2021) Frühkindliche Karies vermeiden: Ein Konzept zur zahnmedizinischen Prävention bei Kleinkindern. https://www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/presse/pk/140207/ECC_Konzept.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Statistisches Bundesamt (2026) Psychische Erkrankungen 2024 die Ursache für 18,9% der Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_N021_23.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- aman A, Erhart M, Devine J, Napp A-K, Reiß F, Behn S, Ravens-Sieberer U (2025) Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Zeiten globaler Krisen: Ergebnisse der COPSY-Längsschnittstudie von 2020 bis 2024. [Mental health of children and adolescents in times of global crises: findings from the longitudinal COPSY study from 2020 to 2024]. Bundesgesundheitsbl:68:670–80. doi:10.1007/s00103-025-04045-1.
- Zeitler A, Diekmannshemke J, Witte J, Wandschneider L, Hasemann L (2025) Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen: Entwicklung der Häufigkeit von Angststörungen, Depressionen und Essstörungen in Deutschland – Ergebnisse des DAK-Kinder- und Jugendreports. https://caas.content.dak.de/caas/v1/media/153344/data/521d1403fccf17d267521acc0e114e16/dak-kinder-und-jugendreport-2025-angststoerungen.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Plener PL, Kaess M, Schmahl C, Pollak S, Fegert JM, Brown RC (2018) Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten im Jugendalter. Deutsches Ärzteblatt International:23–30. doi:10.3238/arztebl.2018.0023.
- Olfs L (2025) Warum ritzt sich mein Kind - Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen. https://www.fachzentrum-psychotherapie.de/wissen/psychotherapie-news/selbstverletzung-bei-Jugendlichen. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) (2026) Wie häufig sind Essstörungen? https://essstoerungen.bioeg.de/was-sind-essstoerungen/wie-haeufig-sind-essstoerungen/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Statistisches Bundesamt (2025) Immer mehr junge Mädchen werden wegen Essstörungen stationär behandelt. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/08/PD25_N041_231.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Göbel K, Baumgarten F, Kuntz B, Höllig H, Schlack R (2018) ADHS bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. https://edoc.rki.de/handle/176904/5768. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- ADHS Deutschland e. V (2026) Häufigkeit. https://adhs-deutschland.de/adhs-adhs-ads/haeufigkeit. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- hkk-Krankenkasse (2026) Mehr Kinder und Jugendliche mit Autismus. https://www.hkk.de/presse/pressemitteilungen/2026-04-01-autismus. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Stanat P, Schipolowski S, Gentrup S, Sachse KA, Weirich S, Henschel S (2025) IQB-Bildungstrend 2024: Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen am Ende der 9. Jahrgangsstufe im dritten Ländervergleich. https://www.iqb.hu-berlin.de/media/documents/IQB_Bildungstrend2024_Berichtsband-6.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- DAK Gesundheit (2026) DAK-Suchtstudie: Nach der Pandemie nutzt jedes vierte Kind soziale Medien riskant. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) (2025) JIM-Studie 2025: Jugend, Information, Medien. https://mpfs.de/app/uploads/2025/11/JIM_2025_PDF_barrierearm.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Robert Koch-Institut (RKI) (2024) Themenblatt: Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. https://www.rki.de/DE/Themen/Nichtuebertragbare-Krankheiten/Studien-und-Surveillance/Studien/Adipositas-Monitoring/Adipositas/HTML_Themenblatt_Adipositas.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Robert Koch-Institut (RKI) (2026) Diabetes mellitus Typ 1. https://www.gbe.rki.de/DE/Themen/Gesundheitszustand/KoerperlicheErkrankungen/DiabetesMellitus/diabetesmellitus_node.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Robert Koch-Institut (RKI) (2024) Diabetes mellitus Typ 2. https://www.gbe.rki.de/DE/Themen/Gesundheitszustand/KoerperlicheErkrankungen/DiabetesMellitus/Typ2DiabetesPraevalenzU18/typ2DiabetesPraevalenzU18_node.html?darstellung=0&kennzahl=1&zeit=2022&geschlecht=0&standardisierung=0. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Deutsches Kinderkrebsregister (DKKR) (2025) Jahresbericht 2022. https://www.kinderkrebsregister.de/fileadmin/kliniken/dkkr/pdf/jb/jb2022/JB_2022_final.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Kubek L, Wager J, Brzoska P, Fraser L, Zernikow B (2026) Introducing the Descriptive Framework for Assessing Epidemiological Cross-National Transferability: Application to Extrapolating Pediatric Life-Limiting Condition Prevalence Between Two European Countries. Journal of palliative medicine:29:11–24. doi:10.1177/10966218251376899.
- Deutscher Bundestag (2026) Kleine Anfrage der Abgeordneten Martin Sichert, Dr. Christina Baum, Claudia Weiss, Carina Schießl, Kay-Uwe Ziegler, Thomas Dietz, Joachim Bloch, Tobias Ebenberger, Nicole Hess, Dr. Christoph Birghan, Birgit Bessin, Kerstin Przygodda, Alexis Leonard Giersch, Martina Kempf, Stefan Möller, Dr. Paul Schmidt, Gereon Bollmann, Thomas Fetsch und der Fraktion der AfD. Erfassung psychischer Vorerkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Geschlechtsdysphorie-Diagnose vor und nach Transitionierungsmaßnahmen – Transparenz über Komorbiditäten, Screeningverfahren und Langzeitfolgen: Drucksache 21/5111. https://dserver.bundestag.de/btd/21/051/2105111.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Robert Bosch Stiftung (2024) Deutsches Schulbarometer. Befragung Schüler:innen: Ergebnisse von 8- bis 17-Jährigen und ihren Erziehungsberechtigten zu Wohlbefinden, Unterrichtsqualität und Hilfesuchverhalten. https://www.bosch-stiftung.de/sites/default/files/publications/pdf/2024-11/Deutsches%20Schulbarometer_Sch%C3%BCler_2024.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Nagata JM, Otmar CD, Shim J, Balasubramanian P, Cheng CM, Li EJ, Al-Shoaibi AAA, Shao IY, Ganson KT, Testa A, Kiss O, He J, Baker FC (2025) Social Media Use and Depressive Symptoms During Early Adolescence. JAMA Netw Open:8:e2511704. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.11704.
- Fassi L, Thomas K, Parry DA, Leyland-Craggs A, Ford TJ, Orben A (2024) Social Media Use and Internalizing Symptoms in Clinical and Community Adolescent Samples: A Systematic Review and Meta-Analysis. JAMA Pediatr:178:814–22. doi:10.1001/jamapediatrics.2024.2078.
- Fassi L, Thomas K, Parry DA, Leyland-Craggs A, FoSieferle K, Guidi T, Dorr F, Bitzer EM (2025) Quality and Perception of Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder Content on TikTok: Cross-Sectional Study. JMIR infodemiology:5:e75973. doi:10.2196/75973.rd TJ, Orben A (2024) Social Media Use and Internalizing Symptoms in Clinical and Community Adolescent Samples: A Systematic Review and Meta-Analysis. JAMA Pediatr:178:814–22. doi:10.1001/jamapediatrics.2024.2078.
- Helliwell JF, Layard R, Sachs JD, Neve J-E de, Aknin LB, Wang S (2026) World Happiness Report 2026. https://www.worldhappiness.report/ed/2026/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- AOK-Bundesverband und Deutsches Krebsforschungszentrum (2025) Public Health Index 2025. https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/Krebspraevention/Download/pdf/Buecher_und_Berichte/2025_Public-Health-Index.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Ziegeldorf A, Niermann C, Speer A, Streicher H, Wagner P, Wulff H (2025) Changes of children's physical activity from 1st to 4th grade are related to parents' educational level and Family Health Climate: a longitudinal study with primary school-aged children. Frontiers in sports and active living:7:1537854. doi:10.3389/fspor.2025.1537854.
- Demetriou Y, Beck F, Sturm D, Abu-Omar K, Forberger S, Hebestreit A, Hohmann A, Hülse H, Kläber M, Kobel S, Köhler K, König S, Krug S, Manz K, Messing S, Mutz M, Niermann C, Niessner C, Schienkiewitz A, Schmidt S, Schnitzius M, Siener M, Speer A, Wagner P, Wäsche H, Reimers AK (2024) Germany’s 2022 Report Card on Physical Activity for Children and Adolescents. Ger J Exerc Sport Res:54:260–75. doi:10.1007/s12662-024-00946-6.
- Robert Koch-Institut (RKI) (2020) EsKiMo II - Die Ernährungsstudie als KiGGS-Modul. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Daly AN, O'Sullivan EJ, Kearney JM (2022) Considerations for health and food choice in adolescents. The Proceedings of the Nutrition Society:81:75–86. doi:10.1017/S0029665121003827.
- Scaglioni S, Cosmi V de, Ciappolino V, Parazzini F, Brambilla P, Agostoni C (2018) Factors Influencing Children's Eating Behaviours. Nutrients:10:706. doi:10.3390/nu10060706.
- Savage JS, Fisher JO, Birch LL (2007) Parental influence on eating behavior: conception to adolescence. The Journal of law, medicine & ethics: a journal of the American Society of Law, Medicine & Ethics:35:22–34. doi:10.1111/j.1748-720X.2007.00111.x.
- Khan SR, Uddin R, Mandic S, Khan A (2020) Parental and Peer Support are Associated with Physical Activity in Adolescents: Evidence from 74 Countries. International journal of environmental research and public health:17 12. doi:10.3390/ijerph17124435.
- Lin H, Chen H, Liu Q, Xu J, Li S (2023) A meta-analysis of the relationship between social support and physical activity in adolescents: the mediating role of self-efficacy. Frontiers in Psychology:14:1305425. doi:10.3389/fpsyg.2023.1305425.
- Nagata JM, Paul A, Yen F, Smith-Russack Z, Shao IY, Al-Shoaibi AAA, Ganson KT, Testa A, Kiss O, He J, Baker FC (2025) Associations between media parenting practices and early adolescent screen use. Pediatric research:97:403–10. doi:10.1038/s41390-024-03243-y.
- Montgomery SC, Donnelly M, Bhatnagar P, Carlin A, Kee F, Hunter RF (2020) Peer social network processes and adolescent health behaviors: A systematic review. Preventive medicine:130:105900. doi:10.1016/j.ypmed.2019.105900.
- Maruska K, Isensee B, Hanewinkel R (2012) Klasse2000. Abschlussbericht. Das Unterrichtsprogramm Klasse2000: Effekte auf Substanzkonsum und Gesundheitsverhalten 3 Jahre nach Ende der Intervention. https://www.ift-nord.de/files/downloads_public/Klasse2000_Abschlussbericht2012.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Arnold N (2011) Einleitung: Vielfalt und Selbstbestimmung im Gesundheitssystem - Wege aus der sozialen Ungleichheit. In: Wippermann C, Arnold N, Möller-Slawinski H, Borchard M, Marx P (Hrsg.). Chancengerechtigkeit im Gesundheitssystem. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. 11–23. doi:10.1007/978-3-531-92871-5_1.
- Khachatryan K, Flockerzi L, Heuer T, Krems C, Storcksdieck genannt Bonsmann S (2025) Ergebnisbericht Online-Befragung nemo Erwachsene (Stand: April 2025). https://www.openagrar.de/receive/openagrar_mods_00108454. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Koschollek C, Bartig S, Rommel A, Santos-Hövener C, Lampert T (2019) Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2. https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/6105/JoHM_03_2019_Gesundheit_Kinder_Jugendliche_mit_Migrationshintergrund.pdf?isAllowed=y&sequence=1. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Kroneberg C, Seiffert F, Sc M, Heyden A, Pickartz M (2024) Zur Entwicklung der Kinder- und Jugenddelinquenz in Nordrhein-Westfalen: Abschlussbericht zum Teilprojekt „Dunkelfeld“. https://www.im.nrw/system/files/media/document/file/abschlussbericht_dunkelfeld_unikoeln-final.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Schreiner G (1990) Neue Hoffnungen durch Gorbatschow? Einstellungen von Jugendlichen zur militärischen Nutzung der Atomenergie. Die Deutsche Schule:82. doi:10.25656/01:31299.
- Petri H, Boehnke K, Macpherson MJ, Meader M (1987) Zukunftshoffnungen und Ängste von Kindern und Jugendlichen unter der nuklearen Bedrohung: Analyse einer bundesweiten Pilotstudie. Psychologie und Gesellschaftskritik:11:81–105.
- Albert M, Quenzel G, Moll F de, Leven I, Wolfert S, Rysina A, et al. (2024) Shell Jugendstudie 2024: Zusammenfassung. https://www.shell.de/about-us/initiatives/shell-youth-study-2024/information.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2026) IN FORM: Projektdatenbank. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Robert Koch-Institut (RKI) (2022) Scientific Use Files der Studie KiGGS. https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Forschungsdaten/FDZ/Datenangebot/KiGGS/studie-zur-gesundheit-von-kindern-und-jugendlichen-in-deutschland-kiggs-node.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2010) Nationales Gesundheitsziel. Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Praevention/Broschueren/Broschuere_Nationales_Gesundheitsziel_-_Gesund_aufwachsen_Lebenskompetenz__Bewegung__Ernaehrung.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2008) Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Ministerium/BMG-G-07051-Strategie-Kindergesundheit.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesregierung (2019) Jugendstrategie: Jugendliche beteiligen - an allen Entscheidungen, die sie betreffen. https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/archiv-bundesregierung/jugendstrategie-1701608. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Nationale Präventionskonferenz (2016) Nationale Präventionskonferenz verabschiedet Bundesrahmenempfehlungen. https://www.npk-info.de/aktuelles/detailansicht/nationale-praeventionskonferenz-verabschiedet-bundesrahmenempfehlungen. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2024) Starke Impulse für Sport und Bewegung in Deutschland: Zweiter Bewegungsgipfel diskutiert Ergebnisse des Runden Tisches Bewegung und Gesundheit und den Entwicklungsplan Sport. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/starke-impulse-fuer-sport-und-bewegung-in-deutschland-pm-12-03-2024. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2023) Abschlusssitzung „Runder Tisch Bewegung und Gesundheit“. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/abschlusssitzung-runder-tisch-bewegung-und-gesundheit. Zuletzt geprüft am 13.06.2026.
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2023) Mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche nach der Pandemie: Kabinett beschließt Bericht und Handlungsempfehlungen zum Thema Kindergesundheit. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/handlungsempfehlungen-kindergesundheit-08-02-2023. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) (2026) Arbeitsauftrag der Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt". https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinder-und-jugendschutz/arbeitsauftrag-der-expertenkommission-kinder-und-jugendschutz-in-der-digitalen-welt--280470. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2025) Aktualisierung und Weiterentwicklung der Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung (NEBB-Update) | BMG. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/ressortforschung/handlungsfelder/forschungsschwerpunkte/bewegungsfoerderung/nebb-update. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2022) Bewegungsförderung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Bestandsaufnahme (Langversion). https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Praevention/Berichte/BMG_Bestandsaufnahme_Bewegung_Kinder_und_Jugendliche_Langversion_bf.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) (2024) Bundesprogramm fördert auch 2024 Projekte von und für junge Menschen. https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/alle-meldungen/bundesprogramm-foerdert-auch-2024-projekte-von-und-fuer-junge-menschen-236086. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) (2025) Für gute Kinderbetreuung bundesweit: das KiTa-Qualitätsgesetz. https://www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/themen/familie/kinderbetreuung/fuer-gute-kinderbetreuung-bundesweit-das-kita-qualitaetsgesetz-209046. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- GKV-Bündnis für Gesundheit (2026) Wir begleiten Sie bei der Gesundheitsförderung. https://www.gkv-buendnis.de/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Landespräventionsrat Niedersachsen (2026) Grüne Liste Prävention - evaluierte Maßnahmen für ein gesundes und sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. https://www.gruene-liste-praevention.de/nano.cms/datenbank/information. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit (2026) Über die Praxisdatenbank. https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/praxisdatenbank/ueber-die-praxisdatenbank. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (2026) IN FORM - Zusammenspiel der Ernährungsstrategie der Bundesregierung und des Nationalen Aktionsplan IN FORM im Bereich Ernährung. https://www.in-form.de/in-form/zusammenspiel-der-ernaehrungsstrategie-der-bundesregierung-und-des-nationalen-aktionsplan-in-form-im-bereich-ernaehrung. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Träger der Nationalen Präventionskonferenz (2023) Zweiter Präventionsbericht. https://www.npk-info.de/fileadmin/user_upload/ueber_die_npk/downloads/2_praeventionsbericht/zweiter_npk_praeventionsbericht_barrierefrei.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Sächsisches Staatsministerium für Kultus (2024) Startchancen-Programm (SCP) - Schule und Ausbildung - sachsen.de. https://www.schule.sachsen.de/scp-8458.html. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Champion KE, Gardner LA, McCann K, Hunter E, Parmenter B, Aitken T, Chapman C, Spring B, Thornton L, Slade T, Teesson M, Newton NC (2022) Parent-based interventions to improve multiple lifestyle risk behaviors among adolescents: A systematic review and meta-analysis. Preventive medicine:164:107247. doi:10.1016/j.ypmed.2022.107247.
- Maruska K, Isensee B, Hanewinkel R (2010) Klasse2000. Abschlussbericht. Das Unterrichtsprogramm Klasse2000: Welche Effekte gibt es über die Grundschulzeit hinaus? https://www.ift-nord.de/files/downloads_public/Klasse2000_Nachbefragung_Abschlussbericht.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Isensee B, Maruska K, Hanewinkel R (2015) Langzeiteffekte des Präventionsprogramms Klasse2000 auf den Substanzkonsum. SUCHT:61:127–38. doi:10.1024/0939-5911.a000365.
- Krieg Y, Kliem S (2021) Evaluation Klasse2000 in Niedersachsen. Hannover: Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN). ISBN 9783948647032.
- Starker A, Mößnang D, Kuhnert R (2025) Einordnung der Rauchprävalenz im Kontext der Tabakkontrollmaßnahmen in Europa. Journal of health monitoring:10:e13356. doi:10.25646/13356.
- Khanal SP, Budhathoki CB, Okan O (2025) Effectiveness of a school-based health literacy intervention in improving adolescent health literacy and the intention to take health-promoting actions. BMC public health:25:3551. doi:10.1186/s12889-025-24827-1.
- Recchia F, Bernal JDK, Fong DY, Wong SHS, Chung P-K, Chan DKC, Capio CM, Yu CCW, Wong SWS, Sit CHP, Chen Y-J, Thompson WR, Siu PM (2023) Physical Activity Interventions to Alleviate Depressive Symptoms in Children and Adolescents: A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA pediatrics:177:132–40. doi:10.1001/jamapediatrics.2022.5090.
- Liu C, Liang X, Sit CHP (2024) Physical Activity and Mental Health in Children and Adolescents With Neurodevelopmental Disorders: A Systematic Review and Meta-Analysis. JAMA pediatrics:178:247–57. doi:10.1001/jamapediatrics.2023.6251.
- Kolip P (2017) Wirkt Gesundheitsförderung in der Grundschule? Präv Gesundheitsf:12:211–7. doi:10.1007/s11553-017-0585-2.
- Schoenfeld J, Kaiser M, Rieger B, Haller B, Halle M, Siegrist M (2025) Effect of lifestyle interventions on cognitive function, physical fitness and activity over 2 years in primary school children: results from the fit4future intervention programme. BMJ open sport & exercise medicine:11:e002277. doi:10.1136/bmjsem-2024-002277.
- Holford A, Rabe B (2024) Universal free school meals and children's bodyweight. Impacts by age and duration of exposure. Journal of Health Economics:98:102937. doi:10.1016/j.jhealeco.2024.102937.
- Carneiro P, Cattan S, Conti G, Crawford C, Farquharson C, Ridpath N (2025) The short- and medium-term effects of Sure Start on children's outcomes. https://ifs.org.uk/publications/short-and-medium-term-effects-sure-start-childrens-outcomes. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Correll CU, Cortese S, Croatto G, Monaco F, Krinitski D, Arrondo G, Ostinelli EG, Zangani C, Fornaro M, Estradé A, Fusar-Poli P, Carvalho AF, Solmi M (2021) Efficacy and acceptability of pharmacological, psychosocial, and brain stimulation interventions in children and adolescents with mental disorders: an umbrella review. World psychiatry: official journal of the World Psychiatric Association (WPA):20:244–75. doi:10.1002/wps.20881.
- Hetrick SE, McKenzie JE, Bailey AP, Sharma V, Moller CI, Badcock PB, Cox GR, Merry SN, Meader N (2021) New generation antidepressants for depression in children and adolescents: a network meta-analysis. The Cochrane database of systematic reviews:5:CD013674. doi:10.1002/14651858.CD013674.pub2.
- Boland H, DiSalvo M, Fried R, Woodworth KY, Wilens T, Faraone SV, Biederman J (2020) A literature review and meta-analysis on the effects of ADHD medications on functional outcomes. Journal of Psychiatric Research:123:21–30. doi:10.1016/j.jpsychires.2020.01.006.
- Ruiz-Goikoetxea M, Cortese S, Aznarez-Sanado M, Magallón S, Alvarez Zallo N, Luis EO, Castro-Manglano P de, Soutullo C, Arrondo G (2018) Risk of unintentional injuries in children and adolescents with ADHD and the impact of ADHD medications: A systematic review and meta-analysis. Neuroscience and biobehavioral reviews:84:63–71. doi:10.1016/j.neubiorev.2017.11.007.
- Gaskell C, Simmonds-Buckley M, Kellett S, Stockton C, Somerville E, Rogerson E, Delgadillo J (2023) The Effectiveness of Psychological Interventions Delivered in Routine Practice: Systematic Review and Meta-analysis. Administration and policy in mental health:50:43–57. doi:10.1007/s10488-022-01225-y.
- Wuthrich VM, Zagic D, Dickson SJ, McLellan LF, Chen JT-H, Jones MP, Rapee RM (2023) Effectiveness of Psychotherapy for Internalising Symptoms in Children and Adolescents When Delivered in Routine Settings: A Systematic Review and Meta-analysis. Clin Child Fam Psychol Rev:26:824–48. doi:10.1007/s10567-023-00433-8.
- Tornow H (2013) Abschlussbericht für das Projekt Untersuchung zur Bestimmung steuerungsrelevanter Wirkungsfaktoren im Hilfeplanprozess im Rahmen des gesamtstädtischen Fachcontrollings Hilfen zur Erziehung in Berlin: Bezirksbericht Steglitz-Zehlendorf. https://www.ag78.de/Dateien/05/PDF/2013-09-25_Wirkungsbericht_SZ.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Speck K, Thiele A, Licandro U (2024) Endbericht zum Projekt „Evaluation der Schulbegleitung" in Hamburg. https://daten.transparenz.hamburg.de/Dataport.HmbTG.ZS.Webservice.GetRessource100/GetRessource100.svc/2d2f2c51-f25c-4c68-8c8b-5e2be2f22314/Akte__e340.400.1000-004.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Mahlau K (2023) Bildungswege, Leistungsstände und emotional-soziale Entwicklungen von Jugendlichen mit Sprachentwicklungsstörungen. Forschung Sprache:11:28–47.
- Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages (2022) Zum Mangel an der fachärztlichen Versorgung in der Kinder- und Jugendmedizin. https://www.bundestag.de/resource/blob/927138/cd9d4ee27b973afb9ea3b56426fb4288/WD-9-079-22-pdf-data.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Koletzko B, Bühren K, Felderhoff-Müser U, Frank S (2025) Kindergesundheitsbericht 2025, Fokus Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen, Stiftung Kindergesundheit 2025. https://www.kindergesundheit.de/_docs/Kindergesundheitsbericht-2025.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Rodney-Wolf K (2026) BiPsy-Monitoring der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Einblick in erste Ergebnisse aus der dritten Erhebungswelle April 2026. https://www.bipsy.de/wp-content/uploads/Fact-Sheet_T3_ohne-Feedback.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Wurst C (2024) Wartelisten in Sozialpädiatrischen Zentren – ein bundesweiter Überblick. https://viff-fruehfoerderung.de/wp-content/uploads/2024/10/2024_10_11_Wiesbaden_ViFFiL-Wurst.pdf. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
- Autismus-Stiftung (2026) Ein Jahr Warten auf den Autismus-Therapieplatz - Autismus-Stiftung. https://autismusstiftung.de/2026-06-08-ein-jahr-warten-auf-den-autismus-therapieplatz/. Zuletzt geprüft am 04.07.2026.
